Wir begrüßen Sie ganz herzlich auf dem Internetportal der Evangelischen Allianz im Großraum Bonn e.V.
Wir sind ein Kreis von Christen aus verschiedenen Gemeinden,
die gerne miteinander beten.
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Gebetsversammlung in der Stadthalle
Wir sind ein Kreis von Christen aus verschiedenen Gemeinden,
die gerne miteinander beten.
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Gebetsversammlung in der Stadthalle
Prediger: Dr.Ulf Beiderbeck (EFG Bonn)
Klicke: um ein Video der Predigt zu sehen
Thema: Suchet der Stadt Bestes und betet für sie! (Jer 29)
- 1. Exil : . . . . . . .Grund für Perspektivlosigkeit
- 2. Jammertal : In eine solche Zeit setze ich keine Kinder in die Welt
- 3. Aber : . . . . . .Gott ist da!
- 4. Ja zur Welt: Weil sie aus Gott kommt und ER in ihr wirkt
10:30 – 12:30 Uhr in der Stadthalle Bad Godesberg:
Die Musik spielte Lisa Lesch mit ihrer Band. Viele Geschwister aus unterschiedlichen Gemeinden kamen zusammen um gemeinsam Gott zu loben und zu preisen.
Des weiteren wurde die Freie Christliche Schule vorgestellt und einige Schüler haben berichtet warum ihre Schule so toll ist.
Dazu ein paar Fotos:


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12:00 – 14.00 Uhr:
Prediger: Mikael Iverson (Olso)

Das Thema der Woche lautete: „Verwandelt durch Jesus“
und als Vorgabe galt: Alle Gottesdienste und Gebetsversammlungen sollten sich konzentrieren auf sozialdiakonische Projekte unserer Gemeinden.
Sehr plastisch wurde diese Vorgabe von Mikael Iverson umgesetzt:
Er stellte alle unsere sozialdiakonischen Projekte dar und fasste sie zusammen
unter der ungewöhnlichen These: „Gott benutzt Handschuhe“
Die ausgestreckte Hand Gottes ist stets bereit der Welt in ihren Nöten zu helfen.
Aber Gott braucht dazu Handschuhe !
Und diese Handschuhe sind wir Christen !
Wir sind der Handschuh Gottes mit dem ER der Welt hilft.
Unsere sozialdiakonischen Dienste sind so unterschiedlich wie
verschiedene Arten von Handschuhen:
1. Glamour-Handschuhe sind bestimmt zum einladen, feiern und loben.
2. Weiße Handschuhe sind da zum servieren und dienen.
3. Arbeitshandschuhe brauchen wir zum groben Zupacken.
4. Gummihandschuhe für schmutzige Reinigungsdienste.
5. Boxhandschuhe für den geistlichen Kampf.
6. Latex-Handschuhe für medizinische Dienste und Heilung.
Der Gebrauch all dieser Handschuhe wurde in packenden Sketchen vorgeführt.
zum Hören dieser Predigt klicke: CLW-Predigt von M.Iverson (45min)

Woche 8.-15. Jan.
Allianzgebetswoche Thema: „Verwandelt durch Jesus“ Siehe: So war es 2011
Ein 24 Stundengebet sieben Tage lang findet in der FeG-Bonn Hatschiergasse statt.
Themen der Woche: Unsere Aktionen in der Ev.Allianz-Bonn
Sonntag, 8.Jan.
Kanzeltausch in allen Gemeinden, Thema: Lebensgemeinschaft
Montag, 9.Jan. 20:00
Gebetsstunde in der FeG-Rheinbach, von Wrangell Str. , Thema: Lebensgemeinschaft
Dienstag, 10.Jan. 19:00
Gebetsandacht in der Krypta der Kreuzkirche (gestaltet von Pfr.Petrat und CVJM)
Mittwoch, 11.Jan. 19:00
19:00 Gebets- u. Gesprächsabend in Haus ELIM, Römerstr., Thema : Diakonie
19:30 Gebetsgottesdienst in der Ev. Freikirche Bornheim , Rosental 1
Donnerstag, 12.Jan. 19:00
19:00 Gebetsgottesdienst am Bonner Loch, Thema: Gebet für die Stadt
19:45 Stadtgebet im CVJM Kaiserstraße 5
Freitag, 13.Jan. 16:00
Gebetsstunde mit anschl. Kaffetrinken in der EFGB, Seufertstr., Thema: Haus-Mission
Sonnstag, 15.Jan., Parallele Gottesdienste zum Thema: Freie christliche Schule
10:00 FeG Bonn, Hatschiergasse, Predigt: Dr.U.Beiderbeck, Musik: SELA-Orchester
10:30 Rhema (english-deutscher GD), Stadthalle, Anbetung mit Lisa Lesch
12:00 CLW (internationaler GD), Quellenstr., Schwerpunkt: Jugend
Liebe Freunde der Evangelischen Allianz,„ist denn schon wieder Weihnachten?“ Ja, gewiss. Weihnachten steht vor der Tür. Und das ist gut so. Denn ohne diese Botschaft des Weihnachtsfestes wäre unser Leben farblos, sinnlos, hoffnungslos. Aber weil Gottes Sohn Gottes Thron verließ und seine himmlische Herrlichkeit gegen die irdische Vergänglichkeit eintauschte gibt es für uns Hoffnung. Weil ER Mensch wurde und für unsere Sünde am Kreuz von Golgatha gestorben ist, dürfen wir der himmlischen Herrlichkeit entgegengehen. WEITERLESEN ?
Liebe Freunde der Evangelischen Allianz,schon wieder sind zwei Monate vergangen, seit Sie unseren letzten Newsletter in Händen hatten. Sicherlich sind Sie dennoch über Wesentliches informiert, was in der Zwischenzeit in unseren Arbeits- und Aufgabenbereichen geschehen ist. Wir versuchen ja auch fast tagesaktuell wichtige Ereignisse auf die Homepage zu stellen. Ein Blick auf diese Seiten lohnt sich immer. Aber nun fassen wir einfach noch einmal ein paar Höhepunkte rückblickend zusammen und schauen nach vorne. WEITERLESEN ?







Die 116. Allianzkonferenz fand vom 3.-7. August in Bad Blankenburg statt. Es kamen über 2000 Teilnehmer aus Deutschland und auch einige Gäste aus osteuropäischen Staaten. Das Allianzhaus in Bad Blankenburg feierte sein 125-jähriges Bestehen.
Am Mittwochabend führte unser Generalsekretär Hartmut Steeb in das Thema der Konferenz ein, es lautet „Hoffnung leben“ und basiert auf dem ersten Petrusbrief, der in allen Referaten dieser Tage ausgelegt wurde.
Seine Thesen zu 1.Petr.1:3-4 waren:
1.) Menschen fragen: „Wo bist du zuhause?“, wir Christen antworten: „Im Himmel!“, denn wir sind wiedergeboren zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu. Wiedergeboren! Nicht aus eigener Kraft oder Vernunft sind wir zum Glauben gekommen, sondern durch Gottes große Barmherzigkeit.
2.) Christen sind wiedergeboren zu einer lebendigen Hoffnung. Das Diesseits ist nicht alles. Wir haben eine Heimat im Himmel. Die Hoffnung auf die Ewigkeit bedeutet gewissen Trost über den Tod hinaus. „Jesus lebt, mit ihm auch ich! Tod wo sind nun deine Schrecken?“ Diese lebendige Hoffnung trägt uns.
3.) Im Himmel wird es ganz anders sein als wir es uns ausmalen können. Im Diesseits wird jede große Freude in Stress enden, jedoch im Himmel werden wir feiern ohne Ende. Es wird phantastisch sein.
4.) Wir Christen leben im Loben, aber nicht aus uns selbst heraus. Wir loben unseren Gott der uns zu einer lebendigen Hoffnung wiedergeboren hat. Wir loben den Gott, den wir kennen als Vater unseres Herrn Jesus Christus, und den wir kennen im Heiligen Geist in dem der Vater mit dem Sohn zu uns kommt und Wohnung nimmt in unseren Herzen.
5.) Das Erste und das Letzte an jedem Tag, Alltag wie Sonntag, ist das Lob Gottes. Alles was wir tun, ist bestimmt vom Lob Gottes. Loben ist nicht nur unser Lobgesang, sondern unser ganzes Leben wird zum Lob Gottes, wenn wir alles auf IHN beziehen und von IHM her nehmen. Loben bedeutet auch, wir nehmen andere Menschen mit hinein in unser Loben.
6.) Wir lassen uns von anderen das Lob nicht aus dem Blick, aus dem Herzen oder von den Lippen nehmen. Der Ausblick auf den Himmel darf in unserem Leben so stark werden, daß wir mit Paulus sagen können: „Denn ich bin gewiss, daß dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der großen Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll.“
Donnerstag morgen:
1.) „Hoffnung leben – weil er heilig ist“ (1.Petr.1, 13-16) Astrid Eichler (Berlin):
Wenn Petrus schreibt „Als gehorsame Kinder gebt euch nicht den Begierden hin“, so verlangt das nicht unseren Gehorsam aus eigener Kraft, sondern ER IST HEILIG und wir werden wie Kinder im Glanz Seiner Heiligkeit ein entsprechendes Leben führen.
2.) „Hoffnung leben – weil ihr zusammengehört“ (1.Petr. 2,1-10) Theo Schneider:
Ihr als lebendige Steine erbaut euch zum geistliche Hause und zur heiligen Priesterschaft.
Donnerstag und Freitag nachmittag:
wurden vielfältige Seminare und Diskussionen zu praktischen Themen angeboten.
Donnerstag abend:
„Hoffnung leben – weil ihr teuer erkauft seid“ (1.Petr.1:17-20) Hans Peter Royer (Wien):
Durch Jesus seid Ihr erlöst von eurem sinn- und ziellosem Leben.
Freitag morgen:
„Hoffnung leben – damit diese Welt anders wird“ (1.Petr.2, 1-11) Regina Claas
“ – damit die Arbeitswelt nicht zur Hölle wird“ (1.Petr.2,18-21) Uwe Heimowski:
Sklaverei ist die Hölle auf Erden, doch selbst in der Hölle gibt es Hoffnung.
Als Arbeitnehmer leidest du – zu recht oder zu unrecht?
Freitag abend:
„Hoffnung leben – damit ihr heil seid“ (1.Petr. 2,22-25) Jörg Swoboda + Tobi Schöll
Samstag morgen:
1.) „Hoffnung leben – für Frau und Mann“ (1.Petr.3,1-7) Thomas Günzel:
Die Schönheit der Frauen und die Achtung der Männer sind der Zuspruch Gottes
2.) „Hoffnung leben – für einander“ (1.Petr.3,8-12) Prof.Johannes Berthold:
Schaut richtig hin, redet miteinander, betet gemeinsam
Samstagmittag und Sonntagmittag:
BRENNPUNKTE:
Israel mit Egmond Prill (KEP)
Sterbehilfe mit Uwe Heimowski
Migration mit Horst Pietsch
Türkei – polit. Beziehungen mit Ertan Cevik
Schulbeweger mit Matthias Kurze (SMD)
Europa mit Niek M. Tramper
Sexueller Mißbrauch mit Rolf Trauernicht
PID – was kommt auf uns zu? mit Gerhard Steier
Samstag abend:
„Hoffnung leben – für deine Umwelt“ (1.Petr.3,14-17) Dr. Tobias Eichler
Sonntag morgen:
„Hoffnung leben – wenn alles zu Ende geht“ (1.Petr.4,7-11) Jürgen Werth:
Einführung des neuen AllianzhausDirektors Thomas Günzel
Grußwort von Volker Kauder MdB
Sonntag mittag:
„Christenverfolgung und Religionsfreiheit“ mit Volker Kauder MDB
Sonntag abend:
“Hoffnung leben – wenn der Alltag beginnt“ (1.Petr.5,8-11) Peter Strauch
Verabschiedung von Reinhard Holmer (seit 18 Jahren Direktor des Allianzhauses)
Ausführliches Programm: Offizielles Konferenzprogramm
Pressemitteilung der EAD vom 10. August
Thomas Günzel ist neuer Allianzhausdirektor
(Bad Blankenburg) Am Abschlusstag der 116. Konferenz der Deutschen Evangelischen Allianz (DEA) in Bad Blankenburg am 7. August wurde Thomas Günzel als neuer Direktor des Allianzhauses in sein Amt eingeführt. Günzel ist verheiratet, Vater von drei erwachsenen Söhnen. Nach seiner Ausbildung als Eisenbahner war der studierte Theologe unter anderem als Jugendreferent, Gemeinschaftsprediger, Lehrer, theologischer Mitarbeiter und Pfarrer tätig. Berufsbegleitend hat er Sozialmanagement studiert. Er tritt die Nachfolge von Reinhard Holmer an, der die Leitung des Allianzhauses nach 18 Jahren abgibt und ab September das Diakonissen-Mutterhauses Elbingerode leiten wird.
„Ich will das anwenden, was ich im Theologie- und Sozialmanagementstudium gelernt habe“, erklärte Günzel beim Einführungsgottesdienst am Sonntagmorgen. Er freue sich auf die Zusammenarbeit mit dem Team des Allianzhauses. „Wir freuen uns auf deine geistliche und wirtschaftliche Leitung des Hauses“, sagte Jürgen Werth, 1. Vorsitzender der DEA. „Die Berufung Thomas Günzels wurde mit großer Einmütigkeit beschlossen“, erklärte Theo Schneider, 2. Vorsitzender der DEA. „Wir wünschen ihm, das Amt mit Freude auszuüben und seine persönliche Art und seine Gaben einzubringen.“
Jürgen Werth: Führen heißt dienen
In seiner Predigt vor der Einsegnung sprach Jürgen Werth über einen guten Führungsstil. „Führen heißt dienen“, erklärte er. Ein guter Leiter würde „mehr helfen als herrschen“ und so dazu beitragen, dass jeder Mitarbeiter zu dem Menschen wird, wie Gott ihn gemeint hat.
Werth ging auch auf die weltpolitische Lage ein: „Fukushima, Hungersnot, Massenmord und Schuldenkrise – die Politiker haben heute in wenigen Monaten so viele Herausforderungen, dass sie für eine ganze Legislaturperiode reichen.“ Darum sei es besonders wichtig, dass Christen für alle Entscheidungsträger in Politik und Gesellschaft beten würden. Große Katastrophen würden immer wieder zeigen, dass die Menschen nicht die „Meister der Welt“ seien. Werth lobte die Micha-Initiative der DEA, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Armut in der Welt bis 2015 zu halbieren.
Grüße der Bundeskanzlerin
Als einer der Referenten der Allianzkonferenz sprach der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zum Thema Christenverfolgung. In einem Grußwort im Einführungsgottesdienst dankte Volker Kauder der Evangelischen Allianz für ihren Einsatz. Er überbrachte auch Grüße von Bundeskanzlerin Angela Merkel: „Ich grüße die Christen in Bad Blankenburg und danke ihnen dafür, dass sie in Deutschland dieses Bekenntnis leben und sagen, was sie trägt.“
| Newsletter der Deutschen Evangelischen Allianz | 28. August 2011 |
Liebe Freunde der Arbeit im Evangelischen Allianzhaus,
im Augenblick sind wir alle im Evangelischen Allianzhaus noch ganz erfüllt von der 116. Bad Blankenburger Allianzkonferenz. Gott hat uns überreich gesegnet. Junge Menschen haben zum lebendigen Glauben gefunden und ein neues Leben mit Jesus begonnen. Die Seelsorger waren fast jeden Tag bis spät in die Nacht hinein mit Gesprächen beschäftigt und Menschen haben Vergebung und neue Ausrichtung erfahren. Wir hatten ein herausforderndes Konferenzthema: „Hoffnung leben“. Wir Christen wollen Hoffnungsträger im Alltag sein und nicht nur Sonntagspredigten hören! Wir hatten Besuch von über fünfzig Geschwistern aus Ländern der ehemaligen Sowjetunion und anderen Ländern Europas. Volker Kauder, der Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU Fraktion im Deutschen Bundestag, hat uns gegrüßt und zum Thema der Christenverfolgung in dieser Welt gesprochen.
Kurz – es war eine wunderbare Konferenz, von der es schwerfällt Abschied zu nehmen.
Aber genau das ist nun dran! Am Sonntagvormittag haben wir Thomas Günzel in sein neues Amt als Direktor des Evangelischen Allianzhauses eingeführt und am Abend wurde ich nach 18 Jahren in der Leitung des Allianzhauses von der großen Konferenzgemeinde verabschiedet. Es war für meine Frau, unsere Kinder und mich ein bewegender Augenblick, auch wenn es ja kein Abschied für immer ist. Wir haben uns fest vorgenommen, bei der nächsten Konferenz als Gast wieder mit dabei zu sein.
Und nun ist es auch Zeit, mich von Ihnen, den Freunden des Allianzhauses zu verabschieden. Viele von Ihnen haben die Arbeit und auch uns persönlich über eine sehr lange Zeit begleitet. Viele waren hier als Gäste. Sie haben uns gegrüßt. Sie haben für uns gebetet und für das Allianzhaus gespendet. Sie haben die große Aufgabe der letzten Jahre geschultert und durch Ihre finanziellen Gaben den Umbau des Allianzhauses erst möglich gemacht. In den letzten Wochen konnten wir auch den letzten Bauabschnitt vollenden und das Blockheizkraftwerk in Betrieb nehmen. Das alles ist für uns ein Wunder und ein Grund zu großer Dankbarkeit gegenüber unserem Herrn.
Natürlich hätten wir es uns gut vorstellen können, an diesem wunderbaren Platz und in der herrlichen Gemeinschaft der Evangelischen Allianz noch weiter zu arbeiten. Aber vor einem Jahr kam die Anfrage aus Elbingerode, die Leitung des dortigen Diakonissen-Mutterhauses zu übernehmen. Meine Frau und ich haben sehr genau gefragt, ob dies ein Ruf Gottes ist. Nach längerem Gebet sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass es jetzt dran ist, diesen Ruf und damit noch einmal eine neue Herausforderung anzunehmen. Wir sind sehr froh, dass dies in großem Einvernehmen mit den Geschwistern in der Evangelischen Allianz besprochen werden konnte. Die Verantwortlichen haben mit Thomas Günzel einen Nachfolger gefunden, mit dem ich persönlich schon sehr lange freundschaftlich verbunden bin und der das Allianzhaus schon über dreißig Jahre kennt. Wir freuen uns sehr, dass die begonnene Arbeit mit ihm gut weitergeführt wird.
Es ist mir ein großes Anliegen, Ihnen auf diesem Weg ganz herzlich zu danken. Das waren wunderbare Jahre für uns und wir sind reich beschenkt worden. Dabei wissen wir, dass die eigentliche Arbeit nach dem Umbau jetzt verstärkt weitergehen muss. Wir haben dieses Haus mit all seinen guten Möglichkeiten geschenkt bekommen, damit darin viele Menschen gesegnet werden und das nicht nur bei der Allianzkonferenz, sondern das ganze Jahr hindurch. Deshalb lade ich Sie weiter ein in das Allianzhaus nach Bad Blankenburg. Ich freue mich sehr, wenn wir uns hier wiedersehen, vielleicht bei einer Freizeit oder auch bei der nächsten Konferenz. Machen Sie junge Leute auf die Möglichkeit zu einem Freiwilligen Sozialen Jahr aufmerksam oder auf die neuen Möglichkeiten des Bundes-Freiwilligen-Dienstes. Wir wollen gern, dass dieses Haus zu einem Lern-Ort für Gemeinden wird, dass junge Menschen eine Lebensschule erleben und dass weiter viele Begegnungen zwischen Denominationen, Generationen und Nationen stattfinden. Die Arbeit der Evangelischen Allianz ist so dringend wie eh und je. Wir brauchen dieses Zentrum und die Zentrale dieser wichtigen Arbeit für unsere Gemeinden und die Gesellschaft.
Freilich ist das alles auch weiterhin nur möglich, wenn das Allianzhaus die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung hat. Diese sind nach dem großen Bau und die jetzigen Belastungen durch den notwendigen Kredit doch sehr eingeschränkt. Schließlich sind neben der Tilgung nun auch die Zinsen für 1,1 Millionen Euro fällig. Wir können aber jederzeit Sondertilgungen vornehmen. Und deshalb bitte ich Sie noch einmal – ganz unverschämt aber sehr herzlich – sozusagen um ein „Abschiedsgeschenk“ für das Allianzhaus. Wenn sich viele unserer Freunde, Gemeinden, Allianzen mit einem oder mehreren Bausteinen beteiligen würden, könnten wir diese Zinslast erheblich verringern und hätten schneller Luft für die laufenden Aufgaben.
Wir legen deshalb einen besonderen Überweisungsschein bei, auf dem die Nummer unseres Kontos bei der Volksbank Saalfeld-Rudolstadt eingedruckt ist. Die Volksbank hat uns den Kredit gewährt. Wir können eingehende Spenden auf diesem Konto direkt für die Schuldentilgung verwenden. Das vermindert nicht nur die Schulden sondern auch die Zinslast, ein doppelter Gewinn!
Ich danke Ihnen herzlich, wenn Sie sich an dieser besonderen Abschiedsaktion beteiligen können. Der Dankbrief kommt dann schon von unserem neuen Direktor, der Sie sicher sehr gern auch schnell im Evangelischen Allianzhaus begrüßen wird.
Und nun grüße ich Sie mit einem Hoffnungswort aus dem 1. Petrusbrief, den wir bei der Konferenz bedacht haben: „Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten“.
Noch einmal danke für alle Verbundenheit. Unser Abschiedslied bei der Konferenz heißt: „Gott mit euch, bis wir uns wiederseh’n!“ Es grüßt Sie herzlich, ein letztes Mal aus dem Evangelischen Allianzhaus in Bad Blankenburg
Ihr
Reinhard Holmer
ENDE des Berichts zur 116.-ten ALLIANZKONFERENZ in Bad Blankenburg
„Kinder- und Familienfest“
15. Münsterplatzfest – ein überkonfessionelles Glaubensfest

Oberbürgermeister und Vorstand der Ev.Allianz Bonn
Pastor Riemer und Clown Lustig Ballettschule Schäfer Long
Ein Erlebnisbericht von Karola Conrads-Butenhof
Freitagnachmittag, strahlendes Juli-Sommerwetter, angenehme Temperaturen, eine bunte Spiellandschaft (Megakicker; Riesenrutsche; Hüpfburgen) und zahlreicheKreativ-Stationen, an denen sich auch die Kleinsten u.a. mit Riesen-Legosteinen erproben konnten.Traditionell seit 15 Jahren, aktuell nun auf Kinder und Familien ausgerichtet, feiert die Evangelische Allianz Bonn, ein Zusammenschluss von 23 freikirchlichen Gemeinden und 14 Arbeitsgruppen ihr Sommerfest auf dem Münsterplatz.
Ein schwungvolles Lied des Schulchores der Freien Christlichen GrundschuleBonn/Rhein-Sieg-Kreis brachte Besucher u. einen „mit dem Fuß wippenden OB“ in Feierlaune.Mit Vertretern des Vorstandes, wie den Pastoren Stephan Riemer (Centrum Lebendiges Wort), Elia Daoud (Arabisch-christlich Gemeinde) und Pastorin Monika Wagner (Rhema Bibel Gemeinde), begrüßte der Vorsitzende Pastor Andreas Fehler (FeG Bonn) den Oberbürgermeister und die vielen Besucher. Kurze Erläuterungen zur historischen Entstehung der Evangelischen Allianz seit 1846 folgten dann.Andreas Fehler bedankte sich bei den 150 ehrenamtlichen Mitarbeitern, die dieses Fest seit Monaten vorbereitet und „gestemmt“ hätten.
In seiner Begrüßungsrede lobt Bonns Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch, das bunte und internationale Fest, dass gut zu Bonn als deutsche UN Stadt passe.Ebenso sei er beeindruckt von den übergemeindlich-diakonischen Hilfen in Bonnund Godesberg. Herausforderungen in der Gesellschaft, unter Bonns Bürger, die gemeinsam wahrgenommen und angegangen würden.Tanzvorführungen der Ballettschule Schäfer-Long und die Auftritte des Clowns „Lulu Lustig“, dessen riesengroße rote Schuhe und ein imaginärer, unsichtbarer Hund an einer Leine großes Vergnügen beim Publikum auslöste, bildeten die Highlights dieses Tages.Während die Kleinen sich an den Spielgeräten, oder beim Kinder-Schminken, Architekten- und Sklupturenbau anstellten, genossen die Großen bei Kaffee und Kuchen im „Sommergarten“ das Bühnenprogramm.Internationale Besucher nutzen das Angebot des Internationalen Info-Bibelstandesmit Schriften, Bibeln, CD und DVDs in 70 –und einige in 120 Sprachen. Manche hatten erstmalig eine Bibel in ihrer Landessprache in der Hand, oder führten mit internationalen Gemeindemitgliedern, besonders aus dem arabisch-orientalischen Ländern Gespräche. Eine willkommene Begegnung, die ein wenig zur Entfremdung und Integration beitrug.

Bericht: Bonner Generalanzeiger, Fotos: Karola C.Butenhof
(geht nur, denn Du auf Facebook angemeldet bist)
Der Heilige Geist wirkt ein bisschen wie Alkohol
Ein Gespräch mit dem Bonner Pfingstpastor Mario Wahnschaffe über den Sinn von Pfingsten, über Zungengebete, heiligen Bekennermut und spirituelle Spirituosen
Autor: Till-R. Stoldt, Welt am Sonntag
Heute wird in großen Teilen der Welt Pfingsten gefeiert. Aber warum? Über 60 Prozent der Deutschen wissen es nicht. Auskunft geben kann da eine Strömung innerhalb des Christentums, die man als Expertengruppe in Sachen Pfingsten bezeichnen kann: die Pfingstbewegung. Ihren Anhängern ist das Ereignis so wichtig, dass sie sich danach benennen. Ein klärendes Gespräch mit Pastor Mario Wahnschaffe, der in Bonn eine große pfingstlerische Gemeinde mit Gläubigen aus rund 50 Nationen leitet.
Welt am Sonntag: Herr Wahnschaffe, für den Großteil der Bevölkerung ist Pfingsten eine Gelegenheit zum Kurzurlaub, für liberale Theologen ein legendenüberzogenes Ereignis, eine Art Gemeinschaft stiftende Massenekstase, die sich laut Bibel vor 2000 Jahren abgespielt haben soll. Wo liegt für Sie das Zentrum von Pfingsten?
Mario Wahnschaffe: An Pfingsten schickte Gott den Jüngern Jesu in Jerusalem seinen Heiligen Geist, wenn Sie so wollen: eine Extraportion geistlicher Kraft, die noch heute jeder Mensch erfahren und empfangen kann. Wir nennen diese Erfahrung die Taufe in den Heiligen Geist.
Welt am Sonntag: An welchen Merkmalen erkennt man, dass jemand diese Taufe erlebt hat?
Mario Wahnschaffe: Da gibt’s einige. In der biblischen Apostelgeschichte wird berichtet, dass die Jünger plötzlich in unbekannten Sprachen sprechen konnten, sodass auch Ausländer sie verstanden. Der Geist Gottes ist eine Kraft, die alle Trennung durch Kultur, nationale Zugehörigkeit oder Milieus überwindet und über alle Unterschiede hinweg Einheit schafft. Die Urgemeinde von Jerusalem war ebenfalls multikulturell. Auch in unserer Gemeinde versuchen wir das zu leben. Da gibt es Christen jeder Prägung: Chinesen, Russen, Perser, Türken, Deutsche ohne Zuwanderungshintergrund …
Welt am Sonntag: Wodurch genau wird diese Einheit geschaffen?
Mario Wahnschaffe: Vor allem durch die Liebe, die Gott uns schenkt. Liebe nimmt dem Fremden das Bedrohliche und schafft Verständnis.
Welt am Sonntag: Vor 2000 Jahren in Jerusalem wurden die unbekannten Sprachen, in denen die Jünger laut Bibel sprechen konnten, von den Ausländern verstanden. In heutigen Pfingstgemeinden sprechen die Gläubigen dagegen oft in unbekannten Sprachen, die kein Mensch versteht. Ist dieses sogenannte Zungengebet biblisch?
Mario Wahnschaffe: Aber ja! Lesen Sie mal bei Paulus nach, im ersten Korintherbrief, Kapitel 14. Paulus sagt sogar, dass alle Christen in unbekannten Sprachen beten sollen.
Welt am Sonntag: Wozu, wenn’s nicht verstanden wird?
Mario Wahnschaffe: Zur Selbsterbauung. Ein Beispiel: In Krisenzeiten geht es Menschen manchmal so schlecht, dass sie nicht wissen, was sie überhaupt beten und wünschen sollen. Dann hilft es, in Zungen zu beten und den Verstand ruhen zu lassen. Aus solchen Momenten der Entspannung, der ruhenden Ratio erwachsen oft hilfreiche Einsichten.
Welt am Sonntag: Auf Außenstehende wirkt das manchmal irritierend. Schon vor 2000 vermuteten Passanten laut Bibel, die vom Geist erfüllten Jünger seien in Wirklichkeit „voll vom süßen Wein“.
Mario Wahnschaffe: (Mario Wahnschaffe lacht herzlich und nickt) Ja, es gibt schon Parallelen zwischen der Wirkung des Heiligen Geistes und der von moderatem Alkoholkonsum: Ängstliche, unkommunikative Menschen werden plötzlich fröhlich, mutig und gesprächig.
Welt am Sonntag: Trinken Sie denn häufig Alkohol?
Mario Wahnschaffe: Ich? Fast nie.
Welt am Sonntag: Gott dient als spirituelle Spirituose – ist dieses Verständnis der Grund, warum man Pfingstlern eine Neigung zum Ekstatischen nachsagt?
Mario Wahnschaffe: Natürlich endet die Parallele auch. Wer den Heiligen Geist allein als Quelle guter Gefühle versteht und nur im Gottesdienst hingegeben Psalmen singt, hat etwas missverstanden.
Welt am Sonntag: Es wurde auch schon von Pfingstgemeinden berichtet, in denen die Menschen in ein lang anhaltendes Lachen verfielen oder stundenlang auf dem Boden lagen, wenn sie sich vom Heiligen Geist erfüllt wähnten.
Mario Wahnschaffe: In solchen Fällen muss man maßnehmen am Neuen Testament. Demzufolge entsteht, wo der Geist Gottes ausgeschüttet wird, vor allem neues Lebensvertrauen, die Kraft zur Liebe und der Mut, anderen die Realität des liebenden Gottes zu bezeugen. Der Geist fördert also Tatkraft, aber nichts Abschreckendes.
Welt am Sonntag: Von diesem Mut zum Zeugnis bekommt man eine Ahnung, wenn man auf Ihre Aktivitäten blickt. Sie wagen sich ja zu fast jeder irgendwie heiklen Bevölkerungsgruppe vor: Skinheads, Junkies, Prostituierte, Radikalislamisten. Wie reden Sie als Pfingstpastor denn mit Rechtsextremen?
Mario Wahnschaffe: Bei einem unserer letzten Predigteinsätze in einer ostdeutschen Stadt standen vor meiner Kanzel plötzlich lauter kahl geschorene und betrunkene Skinheads mit grünen Bomberjacken und Eisenstangen in den Händen. Das war schon ungewöhnlich (lacht). Aber später haben wir uns gut unterhalten.
Welt am Sonntag: Auf der Internet-Videoplattform YouTube haben Sie sich auch mit prominenten Radikalislamisten argumentativ auseinandergesetzt und deren kritische Fragen ans Christentum beantwortet. Das war mutig.
Mario Wahnschaffe: Ich versuche nur, denjenigen Muslimen Antworten zu geben, die Fragen ans Christentum stellen. Bekehrungsaufrufe werden Sie da nicht finden.
Welt am Sonntag: In den Videos sprechen Sie sehr freundlich und respektvoll über die Muslime.
Mario Wahnschaffe: Natürlich, ich schätze ja auch, dass viele Muslime sich mit ihrem Glauben noch so identifizieren. Deshalb reagieren manche Muslime ja auch so empfindlich auf die Verunglimpfung ihrer Religion. Der Glaube ist noch Teil ihrer Identität. Das verdient Respekt. Dennoch darf man Muslimen ihre kritischen Anfragen an die Christen beantworten.
Welt am Sonntag: Engagiert ist Ihre Gemeinde auch an einem anderen Brennpunkt: Sie besuchen regelmäßig die Treffs von Drogenabhängigen. Wie reagieren Junkies, wenn man ihnen zu essen anbietet und von der Liebe Gottes erzählt?
Mario Wahnschaffe: Anfangs wurden wir manchmal bedroht und beschimpft, wenn wir mit unseren Brötchen und Suppen kamen. Aber das hat sich geändert. Inzwischen kennen die uns und freuen sich. Übrigens arbeiten wir bei solchen Projekten viel und gerne mit anderen Konfessionen zusammen. Ob Pfingstler oder nicht, sollte für echte Pfingstler nicht wichtig sein.
Das Gespräch führte Till-R. Stoldt