Lobpreisgottesdienste für Bonn 1990 – 1993

Einmal im Monat sontagsabends mal ganz anders Gottesdienst feiern,
dafür stand uns die große Matthäikirche in Duisdorf zur Verfügung.
Unsere Lobpreisabende waren übergemeindliche Gottesdienste des Kirchenkreises Bonn, die von Januar 1990 bis Dezember 1993 durchgeführt wurden. Veranstalter war ein Leitungskreis der Geistlichen Gemeindeerneuerung:  Karl-Gerhard Matthies, Hans Wiedenmann und Peter Heyderhoff. Dieser Kreis wurde durch ein Team von Fürbittern und ein Musikteam unterstützt.
Die Gottesdienste wurden in freier Form durchgeführt, sodaß jeder Besucher etwas Eigenes dazu beitragen konnte. (1.Kor.14:26).
Frische Lobpreislieder, freie Gebete der Fürbitte und  des Dankens, persönliche Glaubenszeugnisse, Beiträge, wie der Heilige Geist sie eingibt, geben jedem Gottesdienst den Charakter eines von Freude erfüllten Festes zur Ehre Gottes. Predigt und Heiliges Abendmahl haben ihren Platz. Individuelle Fürbitte und Segnung durch Gebetsteams wird angeboten. Der Gottesdienst endete etwa gegen 21h aber auch danach waren weitere Einzelsegnungen möglich.
Viele Gläubige aus Kirchen und freien Gemeinden sowie Orientierungsuchende, kamen zusammen, um dieses „Zweite offene Programm“ der Kirche kennenzulernen.
Was ist von der Bibel her unser Auftrag?
Gott will, daß seine Kinder auf ihn hören und ihn mit neuer Freude loben.
Kirche soll eine fröhliche, lobende, anbetende Gemeinschaft sein, die in Fürbitte für die Sache Gottes eintritt.
„Erhebet Gott den Herrn und betet an vor Seinem Thron, heilig ist Er“ (Ps. 99,5)
„Danket dem Herrn und rufet an seinen Namen“ (Psalm 105,1)
„Mein Gott, Du bist heilig, Du thronst über den Lobgesängen Israels“ (Ps.22,4)
„Ermuntert einander mit Lobgesang, singt und spielt dem Herrn in euren Herzen .und sagt Ihm Dank allezeit und für alles im Namen unseres Herrn Jesus“(Eph. 5:19)
Was wollen wir eigentlich?
Wir wollen einmal im Monat zusammenkommen, um in Gemeinschaft mit Christen aus verschiedensten Bonner Gemeinden Gott zu dienen mit weitausladendem Gebet in Lobpreis, Dank, Anbetung und Fürbitte und uns von Gott dienen lassen in Wort, Sakrament und Segnungen. Wir kommen zusammen in der Erwartung, daß ER uns die ganze Fülle seiner Liebe geben wird, sodaß wir richtig satt werden.  Anderen, insbesondere dem ganzen Leib Christi in Bonn wollen wir durch Fürbitte dienen.
Wer kann sich wie beteiligen?
Wir wollen, daß Lobpreisgottesdienst nicht von oben verordnet, sondern von unten getragen wird. Daher ist jeder aufgefordert, sich einzubringen. Beteiligung an freien Gebeten durch spontane Beiträge ist erwünscht. Zeugnisse über frische Erfahrungen im Glauben werden erbeten. Durch sie wird Gott die Ehre gegeben und Dank ausgedrückt. Andere werden ermuntert, ihr Leben auch aus Gottes Hand zu nehmen und neue Schritte mit Gott zu wagen. Bildhafte Eindrücke und prophetische Worte schenkt Gott durch Einzelne der Versammlung. Sie werden nach Rücksprache mit dem Leiter weitergegeben.
Wofür kann man sich segnen lassen?
Am Ende des Abends stehen Segnerteams bereit, die mit den Einzelnen beten, gemeinsam Fürbitte tun, Vergebung zusprechen und segnen. Jeder, der nach Aussprache, Vergebung, Umkehr, Trost und Segen verlangt,  ist herzlich eingeladen, die persönliche Zuwendung Gottes im Gebet zu empfangen.
Wo kann ich Verantwortung übernehmen?

Gott braucht Arbeiter, keine Konsumenten. Vorarbeiten für solche  Gottesdienste sollten auf möglichst viele Schultern verteilt werden. Besonders werden Mitarbeiter gesucht, die etwas mitgestalten (Segner, Ordner, Musiker, Lektoren) und die bei der Vorbereitung helfen. Darüberhinaus ist jeder aufgefordert, als Kontaktperson in seiner Gemeinde für den Lobpreisgottes­dienst einzustehen, dazu einzuladen und für diese Arbeit zu beten.
Wer hatte die Idee?
Die Idee, regionale Lobpreisgottesdienste einzuführen entstand beim Regionaltag der Geistlichen Gemeindeerneuerung im Rheinland (GGE) am 16. 9. 1989 in Bonn.
Eine Meinungsumfrage ergab, daß viele Teilnehmer den Wunsch nach übergemeind-lichen Lobpreisabenden äußerten. Darauf hin haben wir dann in Bonn den Anfang gemacht.

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