Gebetswoche 2004

Motto:  „Lebens-Lauf“
Gemeinsam glauben, miteinander beten
Weltweite Gebetswoche 11. – 18. Januar
AGW04-Flyer (zum Lese  anklicken)

Sonntag, 11. 1. 2004, 10.00 h
Antreten, Sportsfreunde
„Ein Christ will für die Errettung anderer Menschen und die Ehre Gottes kämpfen.“
Stadthalle Bad Godesberg
Eröffnungsgottesdienst
Leitung: Pastor Andreas Fehler
Predigt:   Fritz Schuler
Mitglied im Hauptvorstand der DEA
Vorsitzender der AEM

Thema: Antreten
1.Korinther 9: 24-27
Gebete: Dank
Mit Kindergottesdienst !

Dies ist ein gemeinsamer Gottesdienst folgender Gruppen
Centrum lebendiges Wort,  Christengemeinde Elim,
Christliche Gemeinschaft in der Landeskirche,
Die Heilsarmee,  Evangelisch-Freikirchl. Gemeinde,
Evangelisch-methodistische Kirche,
Freie evangelische Gemeinde Bonn und Rheinbach,
Gemeinde die Liebe Christi, Kirche am Rhein,
International Christian Fellowship,
Koreanische Gemeinde, Spanische Gemeinde,
Reformierte EpiskopalKirche,
Weltweite Kirche Gottes,
Der CVJM, die SMD und die Navigatoren.

Montag, 12. 1. 2004, 19.30 h
Dranbleiben, Sportsfreunde
„So wie die Kerze sich brennend verzehrt, will ich mich, Gott, im Dienst und in der Liebe hingeben.“
Haus der Adventisten Maarflach 12
Internationaler Gottesdienst
Leitung: Pastor Garcia Mane
Predigt: Pastor Leonid Müller
Thema:                    Dranbleiben
Römer 12: 1-2
Gebete: Hingabe

Dienstag, 13. 1. 2004, 19.30 h
Ankommen, Sportsfreunde
„Die Botschaft vom Ziel des Christenlebens gehört in unsere Herzen und auf die Straßen.“
Centrum Lebendiges Wort Quellenstr.15
Ein Fest zur Ehre Gottes
Leitung: Gerd Zeller
Predigt: Pastor Andreas Hildebrandt
Thema:                    Ankommen
Philipper 3: 12-14
Gebete : Lobpreis und Anbetung

Mittwoch, 14. 1. 2004, 19.30 h
Einmischen, Sportsfreunde
„Christen und Gemeinde Jesu sind
Salz und Licht für ihre Umgebung.“

Krypta der Kreuzkirche
Abendgebetsfeier
Liturgie: Pfarrer Dirk Wilke
Predigt: Pastor H. Börner
Thema:                    Einmischen
Römer 12: 17,18,21
Gebete: Buße

Donnerstag, 15. 1. 03, 19.30h
Hingehen, Sportsfreunde
„Hingehen und Menschen für Jesus gewinnen,
ist der Lebenslauf, der sich lohnt.“
Haus der FeG, Hatschiergasse 12
Missionsgottesdienst
Leitung: Ältester Friedhelm Noss
Predigt: Pastor Andreas Fehler
Thema:    Hingehen
1. Thess. 2: 1-2
Gebete:   Fürbitten

Freitag, 16. 1. 2004
Durchhalten, Sportsfreunde
„Gott läßt uns treu bleiben, indem Er uns festhält.“
Thema:                    Durchhalten
2.Korinther 4: 8-10
Gebete:                   Zuspruch und Ermutigung

16.00h Gebetsnachmittag
Saal der Christl.Gemeinschaft  Seufertstr.7
Gebetsversammlung
mit Kaffee und Kuchen
Thema:  Leben gestalten – reif werden  (Johannes 12: 20-26)
Leitung:   Eberhard Schultz
Predigt: Pastor Dr.Friedhelm Jung

19.30h Jugendgebetsabend
Centrum Lebendiges Wort
Quellenstraße 15, Bad Godesberg
Lauf um dein Leben
1.Korinther 9: 23-27
Leitung: Franz Fuchs, Sascha Becker, Gaby Lux,
Andy Schwanke

23.00h Gebetsnacht
Centrum Lebendiges Wort
Durchhalten, Hören und Beten
2.Korinther 4: 8-10
Leitung: Pastor Mario Wahnschaffe
Impuls: Gerd Zeller

Sonntag, 18. 1. 2004, 16.00 h
Zuspielen, Sportsfreunde
“Nur wenn jeder sein Bestes gibt,
kann das Team volle Leistung bringen“
Schlosskirche
Abschlussgottesdienst
Thema: Zuspielen
1. Korinther 3: 9-10
Prediger:       Pastor Gerhard Uphoff, Christengemeinde ELIM
Leitung:                   Dr. Peter Heyderhoff
Gebetsforum:
Alois Mair,
Markus Roll,
Eberhard Schultz,
Mario Wahnschaffe.
Gebete:
Wir blicken dankbar zurück auf die Gebetswoche und die geschenkte Einheit.
Wir bringen unser Vertrauen zum Ausdruck und:
Bekennen, dass wir manchmal geglaubt haben, wir könnten Gott lieben, ohne unsere Schwestern und Brüder zu lieben.
Und danken für jeden Menschen, der Jesus persönlich kennt, ganz gleich aus welcher Gemeinde, Tradition, Generation, Nation.
Und preisen Gott für die Vielfalt seiner Kinder und die Unterschiedlichkeit der Glieder am Leib Christi.
Und bitten um gute Beziehungen unter den Leitern und wachsende gemeinsame Visionen für unsere Stadt und unser Land.

(Anschließend treffen sich die Allianz-Mitarbeiter und ihre Ehepartner mit Pastor Uphoff im CVJM-Haus.)

Evangelische Allianz Bonn
Die Evangelische Allianz ist eine Verbindung von Christen, die ihr Leben bewußt unter die Herrschaft Jesu Christi stellen wollen. Sie ist kein Kirchenbund, sondern ein Bund von Christen aus verschiedenen Landeskirchen, Freikirchen und Gemeinschaften. Sie verwirklicht die Erkenntnis, daß die Zugehörigkeit zu dem einen Herrn Jesus Christus die Grenzen der vielen Kirchen durchlässig macht zum gemeinsamen Hören, Beten und Dienen.
Die Allianz-Gebetswoche zum Jahresbeginn bildet das Herzstück der Evangelischen Allianz und wurde vor 157 Jahren eingeführt.  Sie wird heute rund um den Erdball in über 70 Ländern veranstaltet.
Für 2004 ist Griechenland von der Europäischen Evangelischen Allianz um die thematische Vorgabe für die 30 Nationalen Allianzen Europas gebeten worden.
Griechenland hat “The Race of Faith” (Lebens-Lauf) als  Thema vorgeschlagen. Es lag nahe, sich in der Ausgestaltung des Themas ganz auf Texte von Paulus zu beschränken. Der Apostel ist ja Urheber der sportlichen Vergleiche und hat darüberhinaus in seinem Dienst eine starke Beziehung zu Griechenland entwickelt.

Weitere zentrale Allianz-Veranstaltungen:
Münsterplatzfest
am Donnerstag, den 24. Juni 2004
Stadtgebete
(Termine werden noch bekanntgegeben)
Feste zur Ehre Gottes
(Termine werden noch bekanntgegeben)

Evangelische Allianz Großraum Bonn
Merler Allee 114, 53125 Bonn
Tel: 251457, eMail: Heyderhoff@web.de
Leitungskreis:
Pastor Gerhard Uphoff   (Sprecher, Tel 02226/5330)
Pastor Andreas Fehler  (Stellvertreter)
Dr. Peter Heyderhoff  (Geschäftsführer, v.i.S.d.P.)
Kinder- und Jugendreferentin Gaby Lux
CVJM-Sekretär Gerd Zeller
Alois Mair  (Kassenwart, Tel 668910)

B E R I C H T

Aus 18 Gemeinden der Evangelischen Allianz Bonn fanden sich am Sonntagnachmittag Gläubige zum Abschlussgottesdienst in der Schlosskirche ein. Pastor Gerhard Uphoff, Vorstand der örtlichen Evangelischen Allianz fasste in seiner Predigt die Ereignisse dieser intensiven Gemeinschafts-, und  Gebetswoche zusammen: Während der  9 Veranstaltungen in unterschiedlichen Gemeinden, Kirchen und christlichen Gemeinschaften trafen sich insgesamt  ca. 1550 Christen, einschl. Jugendlicher und Kinder zu den speziellen Jugend-, und  Kinder­gottesdiensten.
Zuspielen, Sportsfreunde –  das Zusammen- und Zuspiel im Mannschaftsspiel christlicher Gemeinden setzte den Akzent des abschließenden Gottesdienstes. Der Glaube an Jesus Christus ist für Christen keine Privatsache. Egotrips Einzelner führen niemals irgendwo hin. Kanzelreden verändern wenig, jedoch Persönlichkeiten die öffentlich leben, was sie glauben, bewirken die Aktivierung christlicher und damit sozialer Grundwerte in unserer Gesellschaft. Der ehrliche Umgang miteinander, in dem Schwächen und Unvollkommenheit offensichtlich werden dürfen, weisen auf den einen Vollkommenen hin, der in seiner Liebe zu den Menschen, in den Schwachen Mut, Kraft und Stärke bewirkt.
Gemeinsam und miteinander sind wir Mitarbeiter auf Gottes Ackerfeld und beim Bau gegenseitiger, wertschätzender Beziehungen der Gemeinden untereinander.
Wer den ‚starken Mann’ spielt, verdunkelt leicht die Liebe Gottes und blockiert seine Kraft. In der heutigen Zeit, die geprägt ist von Angst, Hoffnungslosigkeit und Sorgen gilt für Christen jene ‚olympische Disziplin’ nach Johannes 13:34-35:
„Ein neues Gebot gebe ich euch, ihr sollt einander lieben, so wie ich euch geliebt habe.
An eurer Liebe füreinander wird die Welt erkennen, dass ihr meine Jünger seid.“
So kann denn das Ende dieser Gebetswoche nur ein Fortführen und Vertiefen des Miteinanders in den Gemeinden sein. Dankbar äußerte sich Pastor Uphoff über die guten, gewachsenen Beziehungen innerhalb der örtlichen Evangelischen Allianz, das praktische Zusammenwirken bei Großveranstaltungen und der inzwischen natürlichen Selbstverständlichkeit, in der Gemeinden ihre Räumlichkeiten einander zur Verfügung stellen.
Thematisch eingeleitet wurde die Gebetswoche am 11. Januar mit einem ‚Antreten, Sportfreunde’ zu einem Christenleben, das Gott ehrt und die Nächstenliebe im Blick hat.
Am Eröffnungsgottesdienst nahmen 700 Besuchern in der Godesberger Stadthalle teil.
Für über 100 Kinder fanden spezielle und altersgemäße Kindergottesdienste in den Nebenräumen der Godesberger Stadthalle und in den Räumlichkeiten der FCG
’Centrum Lebendiges Wort’, in der Quellenstr.17 statt.
Virtuos wurden sowohl der Eröffnungs-, wie Abschlussgottesdienst von dem international bekannten Konzertpianisten Siegfried Tepper und seinem Sohn Christer, einem hochbegabten Geiger, Schüler deutscher und italienischer Meister, begleitet. Siegfried Tepper lebt in Kanada und leitet dort ein Orchester als Dirigent.
In seiner Predigt schilderte das Hauptvorstandmitglied der Deutschen Evangelischen Allianz und Vorsitzender des Arbeitsverbandes Evangelikaler Mission, Fritz Schuler, eindrücklich die Projekte der inzwischen weltweiten Außenmission.  Die Bandbreite reichte hier von den Einsätzen der Missionsschiffe Logos und Duros  bis hin zur Stiftung „Domino“, die sich maßgeblich für die technisch mögliche Wassergewinnung aus der Luft einsetzt.
Ebenso nachdrücklich wies Fritz Schuler auf das Feld der Innenmission hin, für das jede örtliche Gemeinde zuständig sei. Missionsarbeit solle hier dauerhaft verankert werden.
Das Ziel müsse der Nächste sein, indem sich Christen aktiv und tatkräftig auf die Hilflosigkeit schwacher, kranker, fremder, hungriger, arbeits- und obdachloser Menschen einstellen.
Für Jesus Christus sei es keine Frage aus welcher Gemeinde Christen kämen.
Er selbst habe  ‚Knechtsgestalt’ angenommen und sich in Liebe, Güte und Langmut konsequent auf die Menschen eingelassen.
Selten würden Sportler auf ihrem Siegertreppchen von den anstrengenden, zeitaufwendigen und kostenträchtigen Trainingsphasen berichten, eher von der Großartigkeit des erreichten Zieles. Im Leben eines Christen sei nicht nur der Einzelne Gewinner – sondern alle gewännen im Wettlauf des Dienens am Nächsten.
Gegenwärtig fehle es an Vorbildern deren Sein vorbildhaft geprägt sei – stattdessen würden der Öffentlichkeit und den Medien Mogelpackungen in Form von Showmännern/Frauen präsentiert. Das Leben eines Christen sei kein Spaziergang, es erfordere vielmehr den tatkräftigen Einsatz über die volle Distanz für Gott und  Menschen.
Angespornt und ermutigt fanden sich während der ganzen Gebetswoche viele Gläubige zu den stattfindenden Gebetsversammlungen ein.
So war ‚Dranbleiben, Sportsfreunde’ am Montag das Thema. Ein russisch stämmiger Pastor hielt seine Predigt in Deutsch (simultan übersetzt) während des Internationalen Gottesdienstes vor einer spanischen Gemeinde. Pastor Leonid, trainiert sowohl im sportlichen Langlauf, als auch im Gebetslauf eines Christen, schilderte sehr eindrücklich den Weg in seiner Jugend. Er wollte immer bester Läufer bei den Schulfesten werden. Seine ganze Hingabe galt dem Laufen, dem Erreichen des ersehnten Sieges. Heute gelte seine ganze Hingabe Jesus Christus indem er sich ihm voll und ganz zur Verfügung stelle.
Sein Lieblingsgebet lautet:  “Herr, hier sind meine Hände zum Verteilen und Helfen. Die rechte Hand soll nicht wissen was die Linke tut. Herr, hier ist mein Mund, gebrauche ihn, damit ich für andere Menschen beten kann und ihnen von Deiner Güte und großen Gnade erzähle. Herr, hier sind meine Augen, damit ich in Deiner Liebe die Menschen ansehen kann. Herr, hier ist mein ganzer Leib, gebrauche ihn, damit er durch Dich wandeln kann. Die besten und schönsten Füße sind jene, die das Evangelium weitertragen. Amen.“
Geistgeleitet und mit zugewandten Herzen betete die Gemeinde für die Heilung zerbrochener Familien, für liebevolle und christliche orientierte Familien, für Alleinstehende, Alleinerziehende, für missbrauchte Kinder-, und Jugendliche, für Kindergärten, Schulen, Universitäten und Ausbildungsplätze, und auch für all die Senioren, die sich allein, wertlos und abgeschoben fühlen.
Dieser Gottesdienst durfte in der ‚ausgeliehenen’ Kirche, dem Haus der Adventisten unter der Leitung des spanischen Pastors Mane gefeiert werden.
‚Ankommen, Sportsfreunde’ – Der Lobpreis- und Anbetungsabend am Dienstag, fand unter diesem Motto statt. Pastor Andreas Hildebrandt hob am Beispiel eines Paares mitgebrachter Sportschuhe hervor, wofür Christsein steht, nämlich für Dynamik, Spannung und Leichtigkeit. Er stellte dies in Gegensatz zu – ebenfalls mitgebrachten – Lackschuhen oder gar Hausschuhen. Ein Christ ist ein Lernender, jemand, der in Beharrlichkeit und Entschlossenheit, einen festen, wohltuenden Griff spürend, zum Ziel unterwegs ist, noch nicht angekommen, aber auf dem sicheren Heimweg. Die Schlussworte Hildebrandts sind ein wunderbarer Zuspruch: „Jesus, ich danke Dir, dass Du mich für diesen Lauf qualifiziert hast“.
Gebetet wurde im Plenum in kleinen Gruppen für die Einigkeit der Christen untereinander, für die notleidenden Menschen im Land, für unsere Regierungen in Stadtverwaltungen, Landes-, und Bundesparlamenten. Große politische Themen wie ein geeinigtes Europa, sowie der Gottesbezug in der Präambel der Europäischen Verfassung waren ebenso in der Fürbitte gegenwärtig wie die künftigen großen Projekte innerhalb der Evangelischen Allianz.
‚Einmischen, Sportsfreunde’ – Die liturgisch gestaltete Abendgebetsfeier am Mittwoch, in der Krypta der evangelischen Kreuzkirche stand ganz unter dem Thema Buße und Fürbitte.
Es war eine eindrucksvolle intensive gemeinsame Gebetszeit.
‚Hingehen’ – war das Thema des Missionsgottesdienstes in der FeG am Donnerstag.
„Denn ihr wisst selbst, liebe Geschwister, wie wir Eingang gefunden haben bei euch: Es war nicht vergeblich; denn obgleich wir zuvor in Philippi gelitten hatten und misshandelt worden waren, wie ihr wisst, fanden dennoch in unserm Gott den Mut, bei euch das Evangelium zu sagen unter viel Kampf.“  Dieser bekannte Bibeltext wurde genau beleuchtet und reflektiert. Ihr wisst…, wir haben den Eingang gesucht und gefunden… gelitten… und unter viel Kampf… fanden wir Mut in unserem Gott… das Evangelium zu sagen… es war nicht vergeblich! Prägnant auch hier die Bandbreite des gesamten Missionsauftrags: das Hingehen, das Kämpfen, ja mitunter das Leidens um Christi willen, und alles mit dem Ziel, Menschen für Jesus zu gewinnen.

Die Gebetsversammlung mit Kaffee und Kuchen am Nachmittag des Freitags, im Saal der Christlichen Gemeinschaft innerhalb der Evangelischen Landeskirche stand unter dem Motto: ‚Durchhalten’ – mit Zuspruch und Ermutigung gemäß 2. Korinther 4:8-10.
Eberhard Schultz ermutigte die Gemeinde im vollbesetzten Saal als Christen gegen den Strom des Zeitgeistes zu schwimmen, mitfühlend und helfend als ältere Generation für die Enkelkinder, Kranken und Schwachen einzustehen.
Der Egoismus habe im persönlichen und globalen Bereich stark zugenommen und wirke sich nun zersetzend auf Beziehungen in der Familie und Gesellschaft aus.
Christen seien eh die besseren Genießer, da es ihnen eigen sei für alles zu danken.
Wer nur genießen wolle ohne Dank, nur am Luxus hänge, dessen Leben bliebe leer und laufe am Ziel vorbei. Für die Welt unbegreiflich und unlogisch – wie so manches im Reich Gottes führe der Dienst zur Lebenserfüllung und das Teilen zu mehr Reichtum.
Dank-, und Fürbitte- Gebetspassagen in Gruppen und Einzelbeträgen führten tiefer hinein in das Einswerden als Gemeinde vor Gott und in herzlicher Gemeinschaft miteinander.

Der sehr kreativ gestalteten Jugendgebetsabend am Freitag im Centrum Lebendiges Wort, Bad Godesberg. war sorgfältig und intensiv vorbereitet worden. ‚Lauf um dein Leben’ war das Thema. Zum Einstieg  wurde eine Video-Sequenz aus dem Film ‚Die Stunde des Siegers’ gezeigt. Und dann… kamen die Mitarbeiter in Sportkleidung reingejoggt und interviewten einander und das Publikum. Darauf folgte ein Sketch; ein Wettlauf zwischen zwei weiblichen Joggerinnen … unter Einbeziehung des Publikums von ca. 60 Jugendlichen aus verschiedenen Bonner Gemeinden. Das Publikum hatte die Aufgabe, auf Geschwindigkeit zu achten und ein wichtiges Utensil aus dem WC-Bereich zu organisieren.
Warmgelaufen, locker und aufgeschlossen, ging es dann in eine heiße Lobpreiszeit mit der echt coolen „Allianz-Jugend-Band“, die erstmalig in dieser Zusammensetzung spielte.
Die Predigt hielt Conrad vom CLW unter Verwendung von Flip-Chart und Spontangraphik einer Rennbahn. Conrad, in Straßeneinsätzen an sozialen Brennpunkten und Evangelisation inzwischen erfahren, wusste von Gott als unserem Rennbahnleiter zu berichten. Es sei sehr wichtig sei darauf zu achten in der Bahn zu bleiben. Nicht allein das Ziel im Auge zu haben sei von Bedeutung, sondern auf der Bahn zu bleiben, mit anderen zusammen zu laufen, und sich gegenseitig zu unterstützen. Gottes Geist hält uns dabei in Bewegung und hilft uns den Lauf zu vollenden, war sein Resümee.
Danach wurde das Publikum aufgefordert selbst in Gang zu kommen: es waren vier Räume vorbereitet worden, die alle spezielle Aktionen bereithielten:
1. Diskussionsraum – zu Fragen des Glaubens unter Regie eines erfahrenen Läufers
2. Gebetsraum für Sportler -ein Raum für persönliche Anliegen (Teams standen bereit)
3. Sponsorenraum und Stauraum für Ballast
– Fürbitte für Freunde und/ oder eigene Sünde erkennen, bekennen und verstauen.
4. Tankstelle – Auftankraum mit vielen Möglichkeiten: stillem Gebet am Kreuz, Hören von Lobpreismusik, Ermutigung durch ein persönliches Bibelwort, eine Gebetstonne für persönliche Gebetsanliegen (anonym), Kerzen, Stille, ansprechende Photos, und vieles mehr.
Abschließend Gebet, Infos, Segen.
Ende offen. Das Angebot eines gemütlichen Ausklangs im Cafe mit Getränken, Knabbereien, belegten Brötchen und vielen,  vielen Leuten … wurde zahlreich genutzt.
Es war ein sehr gesegneter Abend, mit guter, lockerer Atmosphäre, einer super Message – … mit fröhlichem Ausklang, der nahezu nahtlos zur anschließenden Gebetsnacht überleitete.

‚Durchhalten’ – Hören und Beten war das Thema in der Gebetsnacht. Auch hier gestalteten die Jugendlichen und jungen Erwachsenen Lobpreis, Andacht und Anbetungszeit.
In intensiven Gebetszeiten kleinerer Gruppen, wurde die eigne Schwachheit und Niederlagen offen vor Gott gebracht – gegenseitig Trost und Ermutigung zugesprochen.
Gemeinsam wurde aufgestanden gegen Gleichgültigkeit, Lieblosigkeit,
und für die Bewahrung verfolgter Christen (auch messianischer und palästinensischer), und auch für Frieden nach Gottes Willen in Israel und schließlich um Weisheit für Regierungen.

So wurde in dieser Gebetswoche 2004 über die Stadt verteilt und in der Region an vielen Orten und in Gemeinschaft mit Christen aus zahlreichen Gemeinden, ausdauernd (bis zu 24 Stunden) gebetet, fröhlich gefeiert und nachhaltig Gott die Ehre gegeben.

Karola Conrads-Butenhof,  Pressesprecherin der Ev.Allianz Bonn

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