Münsterplatzfest 2005, 23.Juni

Hier ist der Flyer (bitte anklicken)
Presseberichte:


Bühnenprogramm: „Kindheitsparadies“ am 23. Juni 05, 14–21.30 h Moderator: Pastor Markus Roll, Programm: Dr. Peter Heyderhoff

Anfang Dauer Darbietungen Kontakt / Leitung
14:00h 5 Begrüßung Moderator Markus Roll
14:00h 420 ERF Evangeliumsrundfunk Peter Heyderhoff  Koordination
14.05h 15 Musikalischer Auftakt Alexander Wiegel
14:20h 10 Pause (für Kinderballett)
14:30h 60 Kinderballett ‚Lebendiges Wasser’ NaomiSchäferLong
15:30h 20 Musik + Interview .                mit Naomi Junge Künstler
15:30h 30 Pressetreff am Infotisch E.Allianz
15:30h 20 Theater – Aufbau Parallel
15:50h 10 Theater – Soundcheck Britta Lennardt, Theater Witten
16:00h 45 Theater Quastenför Britta Lennardt, Alina Trappmann
16:45h 15 Gespräche Britta mit Kindern Britta Lennhardt
17:00h 10 Grußnote der Oberbürgermeisterin
17:15h 45 Musik junger Künstler und icf-Band mit Lebensberichten Alexander Wiegel  Markus Roll
18:00h 60 Ruhepause / Messe im Münster (Gespräche an den Ständen)
19:00h 30 Sound Check
19:30h 90 Gottesdienst  mit Lobpreis + Anbetung Theater-Sketch Impulsive Massage Leitung:  Fuchs Predigt:  Fehler FeG-Band FeG-Theatergruppe
21:00h 30 Musikalischer Ausklang FeG-Band
21.30h End

Das Theaterstück Quastenför Quastenför ist ein Theaterstück von Britta Lennardt für Kinder ab 6 Jahren, gespielt von Alina Trappmann(30) und Britta Lennardt(34)  von BriLe-Kindertheater in Witten. Die Grundidee geht auf ein Bilderbuch mit dem Titel „das verquorksmoggelte Mädchen“ von B.Büchner und B.Duschek zurück. Pauline hat es nicht leicht. Sie kann morgens ihre Socken und Schulsachen nicht finden, tritt auf dem Schulweg in Hundehaufen, fällt in der Schule die Treppe hinauf und wird von anderen gehänselt. Für sie ist das jedoch nicht ihre Schuld. Sie wird von einem Quastenför geplagt, der ihr alle diese Missgeschicke einbrockt. Eines Tages beschließt sie, sich Hilfe zu holen und landet bei Eulalia Fried. Diese schickt das Mädchen mit einer geheimnisvollen Kiste nach Hause, die aber erst in einem besonderen Moment geöffnet werden soll. Als nach einer friedlichen Woche ein Tag folgt, an dem Paulines Schwierigkeiten eskalieren, öffnet sie die Kiste. Hierauf verändert sich für sie alles. Das Theaterstück personifiziert die Missgeschicke und das Versagen durch ein Fantasiewesen, den Quastenför. Hierdurch hat Pauline einen konkreten Gegenspieler, mit dem sie sich auseinandersetzen kann. Das abstrakte wird konkret und für die Kinder im Publikum nachvollziehbar. Es bleibt offen, ob es dieses Wesen wirklich gibt, oder ob es nur der Fantasie des Mädchens entspringt. Die Kiste, zu der Pauline in aller größter Not greift (und in der sich ein Telefonhörer befindet), symbolisiert ihren Zugang zum Gebet. Für Pauline macht diese Begegnung zwar nicht alles gut, aber sie stärkt sie, so dass sie verändert in ihren Alltag gehen kann. Das Stück beschäftigt sich mit dem Phänomen der Self-Fulfilling-Phrophecy. Ein Mensch, der sich selbst für minderwertig erachtet, geht entsprechend mutlos an die Bewältigung seiner Aufgaben heran, scheitert durch dieses mangelhafte Selbstvertrauen und sieht sich wieder in seinem negativen Selbstbild bestätigt. Hier setzt das Stück an, indem es zeigt, wie Pauline diesen Teufelskreis durchbricht. Quastenför soll in erster Linie in Grundschulen aufgeführt werden. Darüber hinaus kann das Stück bei Kinderfesten und kirchlichen Veranstaltungen gespielt werden. Nach jeder Aufführung besteht das Angebot der Schauspielerinnen, mit den Kindern über das Stück zu diskutieren. Quastenför beabsichtigt .-     Kinder zu unterhalten. .-     Ihnen durch Pauline eine Identifikationsfigur vorzustellen, .            die Schwierigkeiten erlebt, die für Kinder nachvollziehbar sind. .-     Durch die Hauptfigur Pauline den Kindern stellvertretend einen .            möglichen Lösungsweg ihrer Schwierigkeiten vorzustellen. .-     Sie für ihren Alltag zu ermutigen und ihr Selbstvertrauen zu stärken.

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