Gebetswoche 2007

Motto:  „Jesus Christus gestern, heute und ewig“
Gemeinsam glauben, miteinander beten
Weltweite Gebetswoche    7. – 14. Januar
AGW07-Flyer
(zum Lesen bitte anklicken)

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Sonntag, 7. 1. 2007, 10.00 h
Stadthalle Bad Godesberg Eröffnungsgottesdienst
Leitung:   Jugendallianz

Predigt:    Pastor Rudolf Westerheide
Thema:    Jesus– von Ewigkeit her
.                Hebräer 1,1–3b und Johannes 1,1–4

Parallel: Kindergottesdienste im Haus,

Dies sind gemeinsame Gottesdienste folgender Gruppen:
American Protestant Church,
Centrum lebendiges Wort,
Christengemeinde Elim,
Christliche Gemeinschaft in der Landeskirche,
Die Heilsarmee,
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde,
Evangelische Freikirche Bornheim,
Evangelisch-methodistische Kirche,
Freie evangelische Gemeinde Bonn,
Freie evangelische Gemeinde Rheinbach,
Gemeinde die Liebe Christi,
Kirche am Rhein,
International Christian Fellowship,
Koreanische Gemeinde,
Spanische Gemeinde, 
Reformierte EpiskopalKirche,
Weltweite Kirche Gottes,
CVJM,
SMD und Navigatoren.

Montag, 8. 1. 2007, 19.00 h
Haus der Ev. Kirche, Adenauerallee 37 BonnWorshipNight
Rockkonzert für die Jugend
Impuls:    Jimmy Hong
Thema:    Jesus, verheißener Retter .               Jesaja 42,1.6.7.9

Dienstag, 9. 1. 2007, 19.30 h American Protestant Church Kennedyall.

Ein Fest zur Ehre Gottes

Leitung:   Gastgebende Gemeinde

Predigt:    Andreas Fehler
Thema:    Jesus – Gott wird Mensch
.                1. Timotheus 3,16

Mittwoch, 10. 1. 2007, 19.30

1.)Krypta der Kreuzkirche, Bonn
.    Abendgebetsfeier .
Liturgie:    Gastgebende Gemeinde .
Impuls:     Harald Börner .
Thema:     Jesus Erlöser des Kosmos
.                      Kolosser 1,15–17

2.) Freikirche Bornheim, Rosental 1
.    Bibelgebet
.    Leitung:    Gastgebende Gemeinde
.    Predigt:     Gerd Zeller
.    Thema:     Jesus – Erlöser des Kosmos
.                      Kolosser 1,15–17

3.) FeG Rheinbach von-Wrangell-Straße
.    Gebetsgottesdienst
Leitung:    Gastgebende Gemeinde
.    Predigt:     Bernd Grimm
.    Thema:     Jesus – Erlöser des Kosmos
.                      Kolosser 1,15–17

Donnerstag, 11. 1. 07, 19:30h
Freie ev. Gemeinde, Hatschiergasse 12
Gebetsgottesdienst
Leitung:    Gastgebende Gemeinde Predigt:     Willy Thiessen

Thema:   Jesus Haupt der Gemeinde
.               Johannes 14: 6

Freitag, 12. 1. 2007

1.) Saal Christl.Gemeinschaft, Seufertstr.7,

16:00h
.    Gebetsnachmittag mit Kaffee und Kuchen
.    Leitung:   Gastgebende Gemeinde

.    Predigt:    Karl-Gerhard Matthies
.    Thema:   Jesus Helfer im Leiden
.                    Hebräer 2,17+18; 4,15+16

2.) Spanische Gemeinde

19:30h

.    Iglesia Cr. Hispan., Friesdorferstr.194a

.    Internationaler Gottesdienst

.    Leitung:    Gastgebende Gemeinde
.    Predigt:     Andreas Hildebrandt
.    Thema:    Jesus – Heil der Völker
.                     Jesaja 60,1–3

Samstag, 13. 1. 2007, 11.00 h

Vor dem Hauptbahnhof, Poststrasse

Mahn- und Fürbittegottesdienst
Leitung:    Birte Grimm, Hermann Krause
.                (Christen f.d.Leben, CLW)
Gebete:     für das Leben
.                 gegen Abtreibung von jährlich
.                 130.000 Kindern


Sonntag, 14. 1. 2007, 19.00 h

Freikirche Bornheim, Roisdorf, Rosental 1
Abschlußgottesdienst
Thema:    Jesus – siegreiches Lamm
.                Johannes 11: 25-26

Prediger:  Rüdiger Petrat (Kreuzkirche) Leitung:   Gerd Zeller (CVJM)

Musik:      Sibylle Nill und Band, (EFG Bonn) Gebete:    Ein Forum der Ev. Allianz Bonn

Anschließend
treffen sich die Mitarbeiter der Allianzgebetswoche.

Evangelische Allianz Bonn

Die Evangelische Allianz ist eine Verbindung von Christen, die ihr Leben bewußt unter die Herrschaft Jesu Christi stellen. Sie ist kein Kirchenbund, sondern ein Bund von Christen verschiedener Landeskirchen, Freikirchen und Gemeinschaften. Sie verwirklicht die Erkenntnis, daß die Zugehörigkeit zu dem einen Herrn Jesus Christus die Grenzen der vielen Kirchen durchlässig macht zum gemeinsamen Hören, Beten und Dienen. Die Allianz-Gebetswoche zum Jahresbeginn bildet das Herzstück der Evangelischen Allianz und wurde vor 160 Jahren eingeführt.  Sie wird heute rund um den Erdball in über 70 Ländern veranstaltet. Die Themen werden jeweils von der Europäischen Evangelischen Allianz vorgegeben.

Weitere Allianz-Veranstaltungen:
.    Münsterplatzfest
am Samstag, den 30.Juni 2007
.    Stadtgebete in der Regel um 19:30h
.           23.2. Spanische Gmde, Friesdorferstr.194
.           29.3. 18:30h, American Church, Kennedyallee150
.           18.5. Face to Face im CLW, Qellenstr.17
.           06.9. Gebet im CVJM, Kaiserstr.5
.           21.11. in der FeG-Rheinbach

.    Jugendveranstaltungen
. 24. – 28. April , „JesusHouse“ (ProChrist for Youth)
.    BonnWorshipNight
.          Siehe: http://www.bonn-worship-night.de

Evangelische Allianz Bonn Merler Allee 114, 53125 Bonn, Tel: 251457
Vorstand: Pastor Gerhard Uphoff      (Sprecher, Tel 02226/5330)
Pastor Andreas Fehler      (Stellvertreter)
Dr. Peter Heyderhoff  (Geschäftsführer, v.i.S.d.P.,Tel:251457)
Gaby Lux,  Kinder- und Jugendreferentin der EFG
Gerd Zeller,  CVJM-Sekretär
Alois Mair,  WKG,   (Kassenwart, Tel 668910)

B E R I C H T von Karola Conrads-Butenhof

WELTWEITE ALLIANZ-GEBETSWOCHE   ( 7. – 14. Januar 2007 )

Jugend der Ev. Allianz Bonn gestaltete den Eröffnungsgottesdienst der Weltweiten Gebetswoche (in der Stadthalle am 7.1.07) Modern, generationsübergreifend und beeindruckend gestaltete die Allianz Jugend einen Gottesdienst, dessen Wiederholung zu künftigen Gebetswochen wünschenswert ist. Einig waren sich darin auch „Väter und Mütter im Glauben“, die Eingangs von Jugendleiter-, und FeG Pastor Franz Fuchs um Verständnis, Ermutigung und um „Raum zum Ausprobieren“ gebeten wurden. Ein gottesdienstlicher Raum,  der angefüllt war mit bewegendem Lobpreis, Fürbitte, Psalmlesung, Anbetungstanz, Glaubenszeugnis, Theaterstück, instrumental begleiteten Naturaufnahmen, sowie einem Interview-Videoclips „Wie groß ist Gott?“ aus der Bonner Innenstadt. Die Vorstellung von „JesusHouse“ im April fand ebenso reges Interesse, wie die  Initiative „Bonner Christen für das Leben“, die zur Beteiligung am „Mahn-, und Fürbittegottesdienst“ der Gebetswoche in der Fußgängerzone aufrief. EC-Bundespfarrer Rudolf Westerheide (Kassel), erläuterte in seiner Predigt vor ca. 650 Gläubigen zum Thema “Die Größe und Herrlichkeit Gottes sehen“, drei der offenbarten Ansagen Gottes des Hebräerbriefes. Jesus ist die endgültige Ansage Gottes. Seit dem ersten Reden Gottes zu den Menschen, seit dem ersten Missionseinsatz Gottes im Garten Eden, wo Gott kommt und mit den Menschen spricht, geht eine Ahnung durch die Menschheit, dass es ein einzigartiges Erscheinen Gottes in dieser Welt geben würde.  Durch die Propheten wird das Kommen Jesu erahnt, es wird prophezeit, versprochen und vorbereitet. Gott kann man sehen! Man sieht Gott in Jesus und in seiner Gemeinde. Jesus ist der Abglanz (wörtlich: die Ausstrahlung der Herrlichkeit Gottes).Jesus so wenig von Gott zu isolieren, wie Sonnenstrahlen von der Sonne. Gott ist ohne Jesus nicht zu sehen. Das Ebenbild SEINES  Wesens (wörtlich: er ist der Abdruck des Siegel Gottes),  ist ein anschaulich, faszinierendes Bild von Jesus, der genauso ist wie Gott. Die Geistesgeschichte ist davon geprägt, dass man es immer auseinander reißt.  Klassische, liberale Theologie hat immer ganz das Menschsein von Jesus betont, da war irgendwie nichts Göttliches mehr. Im Pietismus wird die Gottheit von Jesus stark bezeugt. Eine Gefahr die darin liegt, dass wir das Menschsein Jesu verleugnen. Das wir das gar nicht ernst nehmen, dass Jesus tatsächlich ein Mensch war. Durch seine Menschwerdung hat Gott dieser Welt sein Siegel aufgedrückt. Seit dem Kommen von Jesus, ist diese Welt nicht mehr, wie sie mal war. Jesus ist aus der Welt nicht mehr wegzubringen, so sehr es auch versucht wird. So radikal und mit solcher Gewalt bis heute. Diktatoren und Regime versuchen den christlichen Glauben zu verbieten, Leute werden gefoltert und gequält ohne Ende. Es ist nicht möglich Jesus raus zubringen aus dieser Welt, aus den Herzen der Menschen. Gott hat dieser Welt sein Siegel aufgedrückt. Und das ist nicht mehr rückgängig zu machen. Gott sichtbar machen! Christus lebt durch den heiligen Geist in uns. Auch wir sind ja, wie Paulus sagt, mit dem Heiligen Geist versiegelt, d.h. auch in uns ist das Siegel Gottes eingebrannt. Wiedergeborensein zu neuem Leben, ist auch nicht mehr rückgängig zu machen. Da ist nichts mehr, wie es vorher war. An uns kann seitdem Jesus und damit Gott gesehen werden. Die Art und Weise sich Jesus sichtbar zu machen, ist ja dass Jesus in den Alltag kommt. Das ist ja das Besondere. Gott wird Mensch, Gott lebt da wo alle anderen leben. Jesus lehrte und predigte, da wo die Menschen lebten und arbeiteten. Das ist das Markenzeichen Gottes, wie er sich erkennbar macht. Gott ist nicht an uns erkennbar, wenn wir uns in unsere Gemeinden zurückziehen.  Oft denken Leute, wirkliches Christsein ist, wenn man zur Kirche geht. Die Kirche ist überhaupt nichts, die Kirche ist nur soviel wert, wie sie uns zurüstet im Alltag Christen zu sein. Der Gottesdienst ist ein Trainingslager. Der Gottesdienst ist nicht Christsein, der Gottesdienst ist die Ausnahmesituation, in dem wir zugerüstet werden zum Christsein. Das wirkliche Christsein vollzieht sich in der Schule, am Arbeitsplatz, im Büro, wo auch immer. Lebe dein Leben als Berufung – auch eine Botschaft dieser Verse. Und darum ist es eine so wichtige Aufgabe, dass wir uns gegenseitig helfen, dass Abbild Gottes sichtbar zu halten. Wie leicht geschieht es in unserem Leben, von der Jesus-Nachfolge in routiniertes, frommes Darhergerede, in „unsere Christlichkeit“, abrutscht. Das kann zwar über Dürrezeiten hinweghelfen, ist jedoch nicht Jesus- Nachfolge. Wenn wir unsere eigene Melodie spielen, dann sehen Menschen an uns noch was christliche Religion ist, aber Jesus nicht mehr. Sie sehen nicht, das in uns eingestempelte Ebenbild Gottes, von dem der Hebräerbrief hier spricht. Wichtig ist, den Unterschied zu kennen, zwischen Jesus-Nachfolge, Wiedergeburtsleben, und Christlichkeit. Und ebenso so wichtig ist, dass wir uns gegenseitig helfen und helfen lassen, dass Jesus selbst wieder in unserem Leben zum Klingen kommt, dass wir wieder in die Gegenwart Gottes kommen. Das ist mein Wunsch und macht den Sinn der Gebetswoche aus. Bonn Worship Night – Gastspiel zur Gebetswoche in der „Kirche am Rhein“ (am 8.1.07) Seit November 2002 ist die überkonfessionelle Band Chapter 11 in Bonner Kultkneipen wie „Harmonie“ u. „Klangstation“, zu Open Air Nachbarschaftsfesten und Münsterplatzfest-Gottesdiensten, in der Rheinaue, in Kirchen und Gemeinden unterwegs. Erst kürzlich gab es eine weitere Bonn Worship Night im Haus der Ev. Kirche, im Rahmen der Weltweiten Gebetswoche der Ev. Allianz. Chapter 11, die Hausband der Bonn Worship Nights, mittlerweile überregional bekannt  und in Bonn etabliert, erfreut sich zunehmend eines größer werdenden  “Fan-Clubs“, der aus jungen Christen quer durch alle Denominationen, Erstbesuchern und Kirchenferne besteht. Christlicher Glaube und Kirche wird durch modernen Lobpreis und einer zeitgemäßen, alltagnahen Botschaft für all jene erfahrbarer, die sonst keinen Fuß über eine Kirchentürschwelle setzen würden. “Wir brauchen nicht noch mehr Geld, noch mehr an menschlicher Weisheit, Ruhm, Anerkennung oder Alltagsdrogen, die eh nicht die innere Leere ausfüllen können. Wir brauchen einen Retter aus all dem, wie wir ihn in Jesus Christus gefunden haben. Er ist dein Erste Hilfe Koffer, deine Notrufzentrale, dein Zufluchtsort und deine Zuversicht in dieser zunehmend bedrohlichen und chaotischen Welt. Er hat durch seinen Opfertod alle losgekauft, Dich so wertgeachtet, dass er diesen Preis bezahlte. Mit diesem Retter bist du auf der sicheren Seite!“, so Jugendleiter Jimmy Hong. „Jesus – der verheißene Retter“, Thema und Botschaft des zweiten Gebetsabends in dieser Woche, das manchen nachdenklich stimmte oder ermutigt Gebetsangebote und Kontakte zu gemeindlichen Jugendleitern zu suchen.  Bonner Christen treten für ungeborenes Leben ein (Mahngottesdienst vor dem Hauptbahnhof am 13.1.07) Zum Open Air Mahn- und Fürbittegottesdienst im Rahmen der weltweiten Gebetswoche der Ev. Allianz versammelten sich über 50 Christen der Bonner Gemeinden vor dem Hauptbahnhof. Zu dem Gottesdienst, der in diesem Jahr unter dem Thema „Wir dürfen leben!“ stand, begrüßten Birte Grimm („Bonner Christen für das Leben“) und Hermann Krause („Centrum Lebendiges Wort“) die Teilnehmer. Erneut ging es darum, nicht nur den Schutz des Lebens, insbesondere des ungeborenen Lebens, anzumahnen, sondern auch – in erster Linie regionale – Hilfsmöglichkeiten für in Not geratene Frauen und junge Mädchen vorzustellen. Laut Statistischem Bundesamt wurden im Jahr 2005 124 000 Abtreibungen gemeldet (die kumulierten Zahlen für 2006 liegen zzt. noch nicht vor). Zum Vergleich: im selben Jahr wurden in der Bundesrepublik 675 000 Lebendgeburten registriert. 59% der Frauen hatten zu diesem Zeitpunkt bereits mindestens eine Lebendgeburt. Zur Rückbesinnung auf den von Gott gegebenen und gewollten Wert des Lebens, zur Annahme und Schutz der Betroffenen in der Öffentlichkeit, in Behörden und Gemeinden, ermutigten im Gebet Pastor Mario Wahnschaffe (CLW), Pastor Harald Börner (FeG Bonn), Bernd Grimm (Ältester der „Kirche am Rhein“) sowie Nina Weinand und Dr. Susanne Lux („Bonner Christen für das Leben“). St., eine junge Mutter von vier Kindern berichtete von einer schwierigen Situation in ihrem Leben, als sich das vierte Kind ankündigte. Der von den „Bonner Christen für das Leben“ entwickelte Hilfsflyer half ihr, sich für ihr Kind zu entscheiden. Der 50-jährige R. dankte Gott, dass er nicht, wie beabsichtigt, abgetrieben wurde. Seine Mutter überlegte es sich aus Angst vor den möglichen Folgen einer Abtreibung bei einer „Engelmacherin“ anders. Hermann Krause erzählte die Geschichte des kleinen Mädchens N. aus seiner Gemeinde. Der behandelnde Arzt hatte den Eltern mehrmals zur Abtreibung geraten, da er im Ultraschall Missbildungen erkennen konnte. Die kleine N. ist inzwischen sieben Jahre alt und kam kerngesund auf die Welt. Bundesweite Krisentelefonnummern, diverse Hilfsangebote im Bonner Raum sowie die Kontaktadresse der Selbsthilfeorganisation Rahel e.V. (Unterstützung für Frauen nach Abtreibungen) – sind einige der hilfreichen Informationen, die sich in dem Flyer der überkonfessionellen Initiative „Bonner Christen für das Leben“ finden. Diese Flyer (für Mädchen „Girls – liebe das Leben“, für Frauen „Es gibt sie – Alternativen zur Abtreibung“) können von allen Interessierten (Lehrer/Innen, Kirchengemeinden, Arztpraxen usw.) unter www.bonner-christen-fuer-das-leben.de angefordert werden bzw. als pdf-Datei herunter geladen werden. Die gebrochene Welt macht uns weinend und trotzdem glauben wir! (Abschlußgottesdienst am 14.1.07) In der vollbesetzten Halle, der Evangelischen Freikirche Bornheim (Baptisten) endete die Weltweite Gebetswoche der Evangelischen Allianz Bonn mit einem Gottesdienst. Anschaulich führte der Sekretär Gerd Zeller des CVJM Bonn in seiner Moderation durch die Gebets -, und Opferbräuche des Alten Testamentes, erörterte überleitend zur Predigt welche Last durch Jesus – dem siegreichem Lamm (Thema des Gottesdienstes) von den Gläubigen genommen wurde. “Weinende verstehen das Evangelium. Die frohe Botschaft hat dann eine Adresse bei den Schwachen, Armen, Beladenen, Enttäuschten Ausgestoßenen und Verbitterten“,  so Pfarrer Rüdiger Petrat von der Kreuzkirchengemeinde Bonn in seiner Predigt. Kein Vertrösten auf die Ewigkeit, nicht meinen das der Glaube zu schwach, Tränen peinlich, wir die Welt nicht so ernst nehmen sollten und Gott schon alles gut machen würde. Gott selbst macht uns den Kontrast so schmerzlich, seine Liebe täglich zu erfahren und erleben zu müssen, wie lieblos Menschen miteinander umgehen. Gerade weil wir Frieden und Freude kennen, sind Zank und Krieg zuwider, und weil wir um Heilung durch Jesus Christus wissen, sind unheilbare Krankheiten ja schwer zu ertragen. Die Brücke in all dem ist Jesus, das Siegeslamm (Off.5:4-6).  Die gebrochene Welt macht uns weinen und trotzdem glauben wir: dass das Lamm ein Löwe ist, der Säugling im Stall ein König, gegen alle Erfahrung der Gekreuzigte aufersteht, das Elend in unserem Leben und in der Welt sich wenden wird, und gegen unser Gefühl, Jesus in uns, in unserer Schwachheit mächtig ist. Glaubst Du das (zu Martha, der Schwester des Lazarus)? (Joh. 11:25-26) . Er verzichtete freiwillig auf Macht, Reichtum, Weisheit, Stärke, Ehre, Herrlichkeit und Lob, nahm das Kreuz der Schwäche, der Armseligkeit, der Torheit, Bosheit und Ablehnung auf sich und stellte sich so unter unsere Schuld. Christus ist würdig weil er durch seine Lebenshingabe Menschen für Gott aus jedem Stamm, jeglicher Sprache, jeglicher Schicht und Völkerschaft gewonnen hat. Und weil das so ist, gehören wir als Christen zu den Gewonnenen, zu den Gewinnern. Wer das erlebt, was Johannes und Martha erlebten, ist nicht mehr der alte (Mensch), der erlebt Erneuerung und bei allen Niederlagen auch Siege. Im Lachen und Weinen, und im Zerbruch sind wir glaubwürdige Zeugen seiner Herrlichkeit. Musikalisch wurde der Gottesdienst von der Band der EFG Bonn, Mittelstraße, der Sopranistin Sherry Fritz und Pianistin Sibylle Nill gestaltet.

Pressebericht:

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