Gebetsaufruf

Dringender Aufruf zum Gebet für eine Erweckung in Deutschland (Juni 2012)

Bitte beten Sie täglich für eine Erweckung in Ihrer Heimatstadt sowie in ganz Deutschland und fordern Sie die Christen in Ihrer Umgebung dazu auf, Gleiches zu tun!

Ein erwecklicher Aufbruch ist zunächst eine Bewegung in der christlichen Gemeinde, die vom Heiligen Geist ins Leben gerufen wird. Der Handelnde ist Gott. Doch können wir aus der Erfahrung sagen, dass in der Regel diejenigen Erweckung erleben, die ernsthaft darum beten.
In hunderten von Beispielen ist der Zusammenhang zwischen Gebet und Erweckung bezeugt worden, der so charakterisiert werden kann:
Auf intensives Gebet (oft ist das lange und ausdauernd) folgt Erweckung.
Billy Graham hat gesagt, die drei Schlüssel zur Erweckung seien Gebet, Gebet, Gebet.
Möglichst schnell sollten deshalb bei uns Christen in Deutschland die Einsicht in die Notwendigkeit einer Erweckung und der Wunsch nach ihr in dringliches Gebet einmünden. Gott lässt sich bitten.
In Joh. 14,12-14 hat uns der Herr Jesus ein gigantisches Versprechen gegeben:
„Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und er wird noch größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater. Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, damit der Vater verherrlicht werde im Sohn. Was ihr mich bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun.“

Veröffentlicht in http://www.pro-medienmagazin.de (KEP)
Autor: Peter Sachs, Theologiestudent in Tübingen, Pulsstraße 22, 70794 Filderstadt

Dazu folgender Artikel aus Joel-News 2012-21:

SÜDKOREA:  GEBET  als  SCHLÜSSEL  zur  ERWECKUNG

„Das Gebet ist immer noch der Schlüssel zur Erweckung“, stellt Dr. Younghoon Lee fest, Pastor der Yoido Full Gospel-Gemeinde in Seoul (Südkorea). „Das Gebet war eine konstante Größe im gewaltigen Wachstumsprozess der koreanischen Kirche in den letzten 130 Jahren.“
Heute können viele protestantische Gemeinden in Südkorea im weltweiten Vergleich mehr als mithalten. Die presbyterianische Myungsung-Gemeinde hat über 90’000 Mitglieder, die methodistische Kwanglim-Gemeinde 70’000, die Suwon-Baptisten 40’000, und die Pfingstgemeinde Yoido Full Gospel zählt mit allen „Jüngergemeinden“ sogar 830’000 Mitglieder.
„Es gibt viele verschiedene Faktoren für so ein enormes Wachstum – geistliche, historische, kulturelle, soziale und wirtschaftliche – aber trotzdem ist das Gebet eines der grundlegendsten Elemente“, sagt Lee. „Jede echte Erweckung der Kirchengeschichte kam durch das Gebet zustande. Und eine Erweckung wird so lange dauern, wie Menschen dafür beten.“

„Die koreanische Gebetsbewegung hat eine dauerhafte Erweckung ausgelöst.“

Während der frühen Evangelisationsphase in Korea (1885-1909) haben leidenschaftliche Gebetsbewegungen Erweckungen in den nordkoreanischen Städten Wonsan und Pyungyang in Gang gesetzt. Sie waren gekennzeichnet vom machtvollen Wirken des Heiligen Geistes. Diese Erweckungen haben sich dann über ganz Korea und sogar bis nach China und Japan ausgebreitet.

Während der Leidensphase des Landes (1910-1953) unter der brutalen japanischen Kolonialherrschaft und dem Koreanischen Krieg begannen die koreanischen Christen erneut zu beten. Pastor Sunju Gil, der in der Erweckung in Pyongyang (1907) eine entscheidende Rolle spielte, stärkte mit einigen anderen geistlichen Leitern die Hoffnung der Christen durch Gebetsbewegungen für das Land.
All das hat eine anhaltende Erweckungsphase in der koreanischen Kirche ausgelöst (1954-2000). Reverend Yonggi Cho spielte dabei die vielleicht wichtigste Rolle und brachte die Gebetsbewegung voran. Er initiierte nächtelange Gebetsgottesdienste, in denen viele Kranke durch die Kraft des Heiligen Geistes geheilt wurden. Gemeindemitglieder beteten die ganze Nacht hindurch um die Erfüllung mit dem Heiligen Geist, göttliche Heilung, die Lösung persönlicher Probleme und das Wachstum der Gemeinden. Diese Gottesdienste wurden ein Dreh- und Angelpunkt, durch den Christen aller Denominationen Gottes Gnade erlebten. Viele koreanische Gemeinden erkannten erneut, wie wichtig hingebungsvolles Gebet ist. Reverend Jasil Choi, ein Mitarbeiter von Reverend Yonggi Cho, richtete den „Osan-ri Gebets-Fasten-Berg“ ein, der dazu beitrug, dass sich das Gebet über die ganze Welt ausbreitete.

„Viele Menschen, die zu Lobpreisgottesdiensten und Gebetstreffen in Südkorea kommen, sind überrascht, wie laut wir beten“, sagt Lee. „Alle Gemeindemitglieder rufen Gott gleichzeitig ihre Anliegen zu. Sie beten in der Überzeugung, dass Gott ihnen antworten wird, wenn sie beten und glauben.

Das Geheimnis ist, dass die Zellenstruktur aus Gebetsgemeinschaften besteht.

Etwa 15-30 Minuten jedes Gottesdienstes der Yoido Full Gospel-Gemeinde sind dem Gebet gewidmet. Alle Gottesdienstbesucher beten gleichzeitig, und zwar laut. Es gibt in der Gemeinde das ganze Jahr lang auch drei Frühgebete jeden Tag: um fünf, um sechs, und um sieben Uhr morgens sowie jeden Abend einen Gottesdienst, der die ganze Nacht lang dauert. Ein Nacht-Gebetsgottesdienst beginnt an Wochentagen um dreiundzwanzig Uhr mit einer ersten Session, bei der fast eine Stunde lang laut gebetet wird. Gegen ein Uhr morgens wird sie beendet, und bald darauf beginnt die zweite Session, die bis vier Uhr morgens dauert.
Die Gemeinde hält auch „zielgerichtete Gebetstreffen“ ab, die persönlich oder in Gruppen (ähnlich wie Zellen oder sogenannte „mission groups“) durchgeführt werden können.
Es geht dabei darum, eine bestimmte Zeit zum Beten festzulegen, zum Beispiel eine Woche oder 21 Tage („Daniel-Gebet“), während der für ein bestimmtes Anliegen gebetet wird. Zu Beginn eines neuen Jahres treffen sich alle Gemeindemitglieder 12 Tage lang zu einem besonderen Frühgebet.
„Einige Menschen denken, dass das Geheimnis des Wachstums der koreanischen Gemeinde in diesem Zellensystem begründet liegt“, erklärt Lee.
„Wie dem auch sei – die wahre Kraft liegt darin, dem Gebet erste Priorität zu verleihen. Es stimmt, dass die Zellenstruktur eine wichtige Rolle gespielt hat.
Aber das funktionierte nur aus dem Grund, weil diese Zellen Gebetsgemeinschaften sind. Sie sind immer weiter gewachsen, weil alle Mitglieder dieser Zelle sich jeden Tag bei einer Person zu Hause getroffen haben, die das Gebet brauchte. Dann haben sie drei Tage pro Woche gemeinsam für die Person gebetet und so Gottes Wirken erlebt.“

Quellen: Dr. Younghoon Lee, Joel-News 2012-21

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