Suchet der Stadt Bestes

über 1300 Menschen in 25 Städten fielen auf die Knie. Sie hatten sich über Facebook zu spontanen Gebetstreffen verabredet, um für die Verfolgung von rund 100 Millionen Christen weltweit aufmerksam zu machen. Sie legten ihre Hände wie gefesselt auf den Rücken und blickten zu Boden. Über Megaphon gab ein Sprecher Informationen zur Christenverfolgung. Danach beteten alle laut das Vaterunser. In Bonn kamen trotz Regen viele Teilnehmer.

GEBETSGOTTESDIENST  in der Aula der FCSB am Montag, den 13.1.2014 

„Suchet der Stadt Bestes“ war das Motto des zentralen Gebetsgottesdienstes im Rahmen der Allianzgebetswoche.
Über dies Motto (aus Jeremia 29:7)  predigte Pastor Mario Wahnschaffe.
Seine Thesen:
1. Gott ist der erste Missionar
Er unternahm die weite Reise vom Himmel zur Erde
Verlassen hat er seine Herrlichkeit, seine göttliche Natur, bis zur Selbstaufgabe am Kreuz.
Er kam um unser Bestes zu suchen!
2. Er suchte den Frieden (=Schalom)
Liebt eure Feinde und betet für sie !
Trennt euch von Islamphobie und Homophobie !
3. Er ist unser Friede  (Epheserbrief 2:14)
Jeder Christ muss sich zweimal bekehren, einmal zu Jesus Christus und dann hin zu den Menschen. Jesus ist der Missionar Gottes, der den weitesten Weg zurückgelegt hat, um die Menschen zu erreichen.
Laßt uns auch weite Wege gehen und Missionare Seines Friedens sein. 

Den Lobpreis für die ca. 100 Besucher leiteten Alexander Wiegel und Joh Schmidt 

Pastor Andreas Fehler interviewte vier „Heldinnen“,
die auf ihre Weise das Beste der Stadt suchen.
Anke Cuhls,                    Rektorin der Freien christlichen Grundschule,
Heidemarie Schnurr,   Rektorin der Freien christlichen Gesamtschule,
Judith Heite,                 die Prostituierte aufsucht
zusammen mit acht Mitarbeitern aus den verschiedenen Allianzgemeinde   und
Naomi Schäfer-Long,  die den sozial-missionarischen Dienst am Busbahnhof leitet.

Der Kurzvorstellung dieser Dienste, die im Rahmen der Evangelischen Allianz wahrgenommen werden, folgte eine Gebetszeit.

Fazit eines Besuchers: „Beten, Gottesdienst – Allianz kann Spaß machen!“

In der FEG: Eine Woche lang Gebet: Eine 24-Stunden-Gebetskette in Bonn <–<–– Franziska Lang beim Gebet.

Es ist Freitag (17. Januar) um 17 Uhr in der Innenstadt von Bonn. Das Ehepaar Harald (60) und Elvira (58) Herrmann verlässt gerade nach einer Stunde des gemeinsamen Betens einen Gebetsraum der Freien evangelischen Gemeinde. Ihre „Ablösung“ wartet schon. Die Evangelische Allianz in Bonn, zu der 22 Gemeinden gehören, hat sich für die Gebetswoche etwas Besonderes überlegt: Christen kommen während dieser Zeit Tag und Nacht in diesem Raum zum Gebet zusammen. Ein großes Holzkreuz steht in der Mitte, davor liegt eine aufgeschlagene Bibel auf einer Kniebank. Wer mag, kann eine Lobpreis-CD hören. An einer Pinnwand kann jeder seine Fürbitten hinterlassen – damit die nachfolgenden Beter sie aufgreifen können. Da bittet einer, dass die Nachbarin Christ wird. Auf einem Zettel fleht jemand, dass es gelingen möge, die eigenen Kinder loszulassen oder dass die Freundinnen „ihr Herz öffnen“ mögen.

Spontan verlängert
Die Gebetskette haben das Ehepaar Magrid und Jürgen Heim sowie Franziska Lang organisiert. Lang absolviert in der Freien evangelischen Gemeinde derzeit ein Freiwilliges Soziales Jahr. Wie die 19-Jährige sagt, sind alle Generationen unter den Betern vertreten. Meist kommen sie alleine oder zu zweit, manchmal finden sich auch christliche Jugendgruppen oder Hauskreise mit bis zu 15 Personen ein. In der Nacht beten fast ausschließlich Jugendliche oder junge Erwachsene, so Lang. Für sie habe es einen besonderen Reiz zu wissen, dass die Stadt, in der man jetzt für sie bete, dann schlafe. „In der nächtlichen Stille herrscht einfach eine besondere Atmosphäre. Junge Menschen sind für so etwas besonders offen.“ Viele kommen mehrfach, manche ganz spontan, ohne sich vorher in die Liste eingetragen zu haben. Und weil das Interesse so groß war, haben die Organisatoren die Woche spontan verlängert: Jetzt wird sogar bis zum 24. Januar durchgebetet.

Beten mit bibelTV zur besten Sendezeit

Der christliche Familiensender Bibel TV ruft in seinem Programm zum Gebet auf und weist auf die Wichtigkeit des Gebets für jeden Einzelnen hin. „Beten ist keine Sache von vorgestern. Beten ist wieder in“, sagt Bibel TV Geschäftsführer Matthias Brender. Er verweist auf die vielen Gebetsanliegen, die dem Hamburger Fernsehsender täglich von seinen Zuschauern übermittelt werden. Beten sei ein Gespräch mit Gott, Beten habe aber auch etwas mit Selbstfindung und seelischer Ruhe des Menschen zu tun, meint Brender. In zahlreichen Sendungen wird das Monatsthema Gebet  aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Anlass für diese Schwerpunktsetzung sind die Internationale Gebetswoche 2014 der Evangelischen Allianz. Danach folgt die ökumenische Gebetswoche für die Einheit der Christen 2014, die auch vom Päpstlichen Rat für die Einheit der Christen unterstützt wird.

Die Serie „Beten mit Bibel TV“ greift vom 11. Januar an täglich besonders ausgesuchte Themen und Bibeltexte in einer Andacht auf. Anschließend haben die Zuschauer Gelegenheit, für bestimmte Anliegen zu beten und sich so an einer weltweiten Gebetsgemeinschaft zu beteiligen. „Erstmals begleitet Bibel TV zeitgleich zwei bedeutende internationale Bewegungen im christlichen Raum. An allen 16 Tagen widmen wir der Gebetsaktion unsere beste Sendezeit um 20 Uhr und wiederholen die einzelnen Folgen anschließend mehrfach, um möglichst vielen Zuschauern Gelegenheit zur Beteiligung zu geben“, so Programmchefin Beate Busch. Begleitet wird die Serie im Internet unter www.bibeltv.de/gebetswochen.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter 2014, Gebetswoche veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.